G+J EMS Mobile 360 Grad Studie


Datum: 06.02.2013

Am Puls der Mobile Nutzung: Die Mobile 360° Studie von G+J EMS zeigt den Einfluss von Smartphones und mobilem Internet auf die Lebenswelten der Konsumenten.

Smartphones sind inzwischen ständiger Begleiter der meisten Menschen und ihre intensive Nutzung wirkt sich auch auf deren Alltagsleben und den Zugriff auf Medieninhalte aus:

  • Die Mehrheit hat ein großes Informationsbedürfnis und nutzt auf dem Handy Apps und Websites von Zeitschriften, die sie sonst auch lesen.
  • Die Nutzungsverfassung variiert in Abhängigkeit der genutzten Inhalte:  Beim Zugriff auf News- & Info-Apps sind User deutlich konzentrierter und Werbung gegenüber aufgeschlossener als bei der Nutzung von Social Media Apps.
  • Ferner surft fast jeder zweite User mit dem Handy, während er Fernsehen schaut.
  • Eine von G+J EMS Mobile entwickelte Mobile Typologie illustriert die vier neuen Kommunikationstypen und macht sie damit für Mobile Advertiser greifbar.

Hamburg, 7. Februar 2013 – Mit der heute vorgestellten Mobile 360° Studie hat Deutschlands führender Mobile Vermarkter G+J EMS Mobile eine neue Stufe der Transparenz in punkto mobiler Konsumenten eingeleitet. Die Studienergebnisse machen deutlich, dass die mittlerweile intensive Nutzung von Smartphones und mobilem Internet die täglichen Aktivitäten sowie die generelle Mediennutzung der Menschen signifikant beeinflusst. Die Rolle von Mobile als Kommunikations-bzw. Informationskanal und Werbeträger wird immer wichtiger.

Mobile User sind informationshungrig, ihren Medienmarken treu und mehrkanalig unterwegs

Bei der mobilen Nutzung stehen die Suche nach Informationen, Unterhaltung sowie Infos über Produkte ganz klar im Vordergrund. Das starke Informationsbedürfnis zeigt sich auch daran, dass gut 57 Prozent der Mobile User täglich oder mehrmals täglich mit ihrem Handy auf News-Angebote zugreifen. Nur die E-Mail-Nutzung über das Handy zeigt mit 71 Prozent noch höhere Zugriffsraten.

Die intensive Mobile-Nutzung beeinflusst auch die Nutzung anderer Medien bzw. wird davon beeinflusst. 58 Prozent der Menschen nutzen Websites und Apps von Zeitschriften, die sie sonst auch lesen. Ferner greifen 65 Prozent auf die Websites und Apps, die sie mit dem Handy aufrufen, auch mit dem PC zu. Neben dieser kanalübergreifenden Treue zu Angeboten werden Medien zudem parallel genutzt: 45 Prozent der Menschen surfen während der TV-Nutzung mit dem Handy im Internet.

Mobile User lassen sich in vier Nutzertypen mit unterschiedlichen Präferenzen einteilen

Die Folge der Smartphone-Verbreitung ist eine veränderte Mediennutzung und das Entstehen neuer Kommunikationstypen. Zur besseren Charakterisierung der Mobile User hat G+J EMS Mobile – aufsetzend auf den Studienergebnissen – eine Typologie entwickelt. Das Resultat sind vier Mobile User Typen, die sich durch ihre Nutzungsintensität und -ausrichtung sowie ihre demografischen Strukturen voneinander unterscheiden:

  • Enthusiasten (18%, 3,8 Millionen) - Intensivste Nutzung: Socializing und Shoppen
    Diese Heavy Mobile User sind überwiegend zwischen 14 und 39 Jahren alt und verfügen über eine gute Bildung.  Die Smartphone-Nutzung erfüllt für sie soziale Funktionen und hat ihre Mediennutzung verändert – sie surfen weniger mit PC/Laptop und sind parallel zur Fernsehnutzung häufig mit dem Handy online.
  • Erfahrene Pragmatiker (24%, 5,1 Millionen) - Zeitersparnis in Alltag und Job
    Diese eher männlichen User zwischen 30 bis 49 Jahren arbeiten oft in Führungspositionen oder selbständig. Ihre gezielte Smartphone-Nutzung dient vor allem der Lebenserleichterung, indem sie damit Berufliches, Konsum und Kommunikation zeitsparend organisieren. Ferner nutzen sie häufig Websites/Apps von Zeitschriften und Zeitungen.
  • Junge Routiniers (28%, 6,0 Millionen) - Entertainment statt Konsum
    Das mobile Internet gehört für diese User mit Altersschwerpunkt bei den 20- bis 29-Jährigen selbstverständlich zum Lebensstil dazu. Ihr Smartphone dient der Unterhaltung und dem Zeitvertreib, wobei vor allem Funktionen wie Chat, Games und Social Networks überdurchschnittlich genutzt werden.
  • Selektive (30%, 6,4 Millionen) - Kaufkräftige mit seltener Nutzung
    Zur ihnen zählen häufig Entscheider ab 40 Jahren mit hohem Haushaltsnettoeinkommen, die ein Smartphone besitzen, aber die Möglichkeiten des mobilen Internets erst entdecken.

Auf Basis dieser Typologie können Werbungtreibende ihre Zielgruppen anhand charakteristischer demografischer Merkmale innerhalb der mobilen Kommunikationstypen verorten und so wertvolle Rückschlüsse auf besonders affine Umfelder zur Ansprache dieser Konsumenten ziehen.

„Nicht ohne mein Handy!“

Eine Analyse der im Rahmen der Studie in Zusammenarbeit mit Vodafone getrackten mobilen Bewegungs- und Nutzungsläufe zeigt, dass das Smartphone ständiger Begleiter der Menschen ist: ab 6 Uhr wird das Handy über den kompletten Tag hinweg bis gegen 22 Uhr durchgehend genutzt.  Die durchschnittliche Facetime liegt bei 63 Minuten am Wochentag und 51 Minuten am Wochenende. Im Vergleich zum Mobile Browsing werden Apps länger genutzt.

News- und Info-Apps haben besonders attraktive Zielgruppenpotenziale

Die Nutzung von News- & Info-Apps liegt tagsüber bei 1,5 bis 2 Minuten pro Session, abends und nachts wird die Sessiondauer mit 3 Minuten und mehr deutlich länger. Die Prime-Time für News- & Info-Apps ist von 7 bis 8 Uhr und von 20 bis 22 Uhr. Bei der Nutzung von News- & Info-Apps bezeichnen sich 77 Prozent der User als konzentriert, bei Social Media sind es nur 62 Prozent. Ferner sind 39 Prozent bei der Nutzung von News- & Info-Apps Werbung gegenüber aufgeschlossen, der Vergleichswert bei Social Media Angeboten liegt bei 28 Prozent.

Oliver von Wersch, Managing Director G+J EMS: „Mit unserem G+J EMS Mobile Panel haben wir den Finger unmittelbar am Puls der sich verändernden Mediennutzung und können so unsere Vermarktungsansätze frühzeitig darauf einstellen. Die Studienergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass Smartphones zum ständigen Begleiter in fast allen Lebensbereichen geworden sind und das Mediennutzungsverhalten der Menschen nachhaltig verändern. Werbungtreibende müssen diesen neuen Wegen der Konsumenten folgen, um nach wie vor in ihrem Relevant-Set präsent zu sein – konkret heißt das: Mobile Advertising ist unabdingbar geworden!“

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