Die Zukunftserwartungen der Deutschen


Datum: 28.09.2017
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b4p 2017 bildet erstmals die Zukunftserwartungen der Deutschen ab: Politische Entwicklung wird pessimistisch gesehen - Freunde, Familie und Beruf lassen optimistisch in die Zukunft blicken.

Der eigens entwickelte Optimismus-Index bildet die Einschätzung der Deutschen für unterschiedliche Themenbereiche von Familie über Arbeitsplatz, Einkommen, Altersvorsorge bis hin zu Kriminalität, Umwelt und Politik ab / Ferner enthält die fünfte Ausgabe von best for planning (b4p) zum ersten Mal einen Fragenkomplex zum Thema „Touchpoints“, also zu wichtigen Informationsquellen beim Kauf ausgewählter Produkte.

Wer gut gebildet und berufstätig ist, der blickt optimistisch in die Zukunft. Das gilt besonders für 21- bis 35-jährige Deutsche sowie für Männer noch etwas mehr als Frauen. Ab einem Haushaltsnettoeinkommen ab 2.500 Euro pro Monat, nimmt die persönliche Zufriedenheit noch einmal deutlich zu. Allerdings: Unabhängig von Alter, Bildung und Einkommen sieht jeder zweite Deutsche die politische Entwicklung in den nächsten zwei bis fünf Jahren pessimistisch. Und das nicht erst seit der Bundestagswahl am vergangenen Wochenende. Dies ist ein Ergebnis aus der aktuellen Studie best for planning (b4p), die heute in Frankfurt vorgestellt wurde.

Die Studie enthält eine Vielzahl von Informationen über die Befindlichkeiten der Deutschen und zeigt damit ein Abbild der deutschen Realität – mit der aktuellen Befragung erstmals auch über ihre Zukunftserwartungen. Der Befragungszeitraum war von September 2016 bis April 2017 – also noch vor der Bundestagswahl. Die aktuelle Analyse der Zukunftserwartungen ist eine Momentaufnahme, die im Optimismus-Index zusammengefasst ist.

Zusammenhalt im Freundeskreis und in der Familie ist für mehr als 60 Prozent der Deutschen ein Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Für jeden Zweiten ist sein Arbeitsplatz sicher und die Zahl derjenigen, die sich am Arbeitsplatz wohlfühlen, liegt sogar noch leicht darüber - auch in den nächsten zwei bis fünf Jahren.

Grund zur Sorge bieten hingegen die Themenfelder Sicherheit und Kriminalität sowie der Umweltschutz. Bei beiden Punkten überwiegt die Zahl der Pessimisten deutlich. In puncto Altersvorsorge ist das Verhältnis in der Befragung mit einer zu jeweils rund 30 Prozent positiven bzw. negativen Einschätzung ausgewogen.

„Persönlich geht es den Deutschen gut und sie erwarten, dass es auch so bleibt. Trotz ihres persönlich-wirtschaftlichen Optimismus herrscht bei den Deutschen aber eine starke Politikverdrossenheit vor“, erklärt Fred Hogrefe, GIK-Geschäftsführer für die Funke Mediengruppe und Sprecher der GIK 2017, zum Launch der b4p 2017.

Mit dem neuen Fragenkomplex zu Touchpoints erhalten die b4p-Anwender zudem wichtige Erkenntnisse über die Informationsquellen beim Kauf ausgewählter „high involvement“ Produkte. Konkret wurden die Produkte PKW, Reise, Unterhaltungselektronik, Haushaltsgroßgeräte (Kühlschrank, Waschmaschine etc.), Möbel/neue Küche, Geldanlagen und Versicherungen untersucht und dabei 24 Touchpoints abgefragt. Am häufigsten genannte Informationsquellen sind „Gespräche mit Tipps von Freunden, Verwandten, Bekannten“ und „Verkaufs-/Kundengespräche im Geschäft, Ausstellungraum, Reisebüro etc.“. Darüber hinaus spielen „Berichte und Tests in Zeitungen und Zeitschriften“ eine zentrale Rolle.

Die b4p hat aktuell 34 Lizenznehmer sowie 161 Agenturen, Unternehmen und Beratungsfirmen, die zum Nutzerkreis zählen. 2017 sind zusätzlich auch die Anzeigenblätter in der b4p erhoben. Ferner wurde das Abfragespektrum in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich angepasst und erweitert, um relevante Entwicklungen und Trends adäquat abzubilden und als Planungsgrundlage zugänglich zu machen.

Über best for planning (b4p)

Mit der gemeinsamen Markt-Media-Studie best for planning (b4p) bündeln die fünf Medienhäuser Axel Springer, Bauer Media Group, Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr und Hubert Burda Media ihre marktforscherische Kompetenz, um die Menschen in Deutschland und ihre Bedürfnisse noch besser zu verstehen und Zielgruppen effizient zu erreichen. Die Studie wird von den Forschern der fünf Medienhäuser in enger Zusammenarbeit mit Mediaagenturen und der werbungtreibenden Wirtschaft entwickelt. Die b4p stellt den Konsumenten mit seinem komplexen Konsum- und Mediennutzungsverhalten in den Mittelpunkt und zeichnet mit mehr als 30.000 Einzelinterviews, 2.400 Marken, 120 Marktbereichen sowie sämtlichen Mediengattungen ein repräsentatives Abbild der deutschen Gesellschaft, ihrer Menschen, Medien und Märkte. b4p wird von der Gesellschaft für Integrierte Kommunikationsforschung (GIK) herausgegeben.

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