Nicht ohne mein Smartphone

Neue G+J e|MS Mobile 360° Studie mit spannenden Fakten und Trends rund um die mobile Internetnutzung

 

• 91 Prozent der deutschen Mobile User sind täglich mit dem Smartphone im mobilen Internet, bei einem Großteil der jungen Nutzer sind es täglich über zwei Stunden.

• Neben Nachrichten, Online-Shopping und Social Media werden auch Trend-Angebote wie Podcasts vermehrt genutzt.

• Social Media Favorit bei den unter 30-Jährigen ist neben WhatsApp zunehmend Instagram, während ihre Facebook-Nutzung deutlich sinkt.

• Und trotz Wunsch nach Entschleunigung überwiegen für 75 Prozent der Befragten die Vorteile des Smartphones als allgegenwärtiger Begleiter.

 

Die siebte Welle der repräsentativen G+J e|MS Mobile 360° Studie unter 1.141 deutschen Smartphone-Nutzern beschäftigt sich erneut mit der Nutzung von Smartphones und Tablets sowie ihrem Einfluss auf die sonstige Mediennutzung und das generelle Verbraucherverhalten. Zudem werden erstmals auch Trend-Angebote wie Smart Speaker und Podcasts untersucht. Die Ergebnisse zeigen, wie sehr das Smartphone die Digitalisierung in allen Lebensbereichen vorangetrieben hat und welche Relevanz das Handy als allgegenwärtiger Kommunikations- und Informationskanal bei den Verbrauchern hat.

Frank Vogel, Sprecher der Geschäftsleitung G+J e|MS: „Die Studie zeigt eindrucksvoll, dass die Verbraucher ihr Handy quasi ständig im Blick bzw. zur Hand haben, was Mobile Advertising zu einer der persönlichsten Formen der Markenkommunikation macht. Noch näher dran an den Kunden geht es kaum: Mobile ist der Push-2-Commerce-Kanal schlechthin! Und dank AdSpecials, Native oder Data sind der Kreativität bei der mobilen Kundenansprache keine Grenzen gesetzt –  wichtig für die User-Akzeptanz ist dabei aber immer eine klare Kennzeichnung der Werbung.“

Morgens, mittags, abends, nachts: Dank Smartphone always online

Generell gilt: Nicht ohne mein Smartphone! 91 Prozent der Mobiler nutzen das Smartphone (mehrmals) täglich für den mobilen Internetzugriff – egal, wann und wo. Bei jeweils 36 Prozent der Befragten geht der Griff in den ersten 10 Minuten nach dem Aufwachen bzw. letzten 10 Minuten vor dem Einschlafen zum Smartphone. Doch auch wenn für 75 Prozent der Mobiler die Vorteile des Handys überwiegen: Über alle Altersgruppen hinweg wünscht sich eine Mehrheit gleichzeitig weniger Smartphone-Präsenz und damit mehr Entschleunigung im Alltag.

Was auf die Ohren: Podcasts und Smart Speaker

Bei der mobilen Internetnutzung spielt neben dem Informationsbezug auch der Unterhaltungsaspekt eine wichtige Rolle – beispielsweise mittels entsprechender Anwendungen. So kennen 90 Prozent der Befragten Podcasts und bereits 44 Prozent hören sie mindestens gelegentlich - besonders beliebt sind sie bei den 20- bis 39-Jährigen. Die Nutzung erfolgt in den meisten Fällen (66 Prozent) mit Hilfe einer App auf dem Smartphone oder Tablet PC. Die mit Abstand beliebteste Podcast-App ist Spotify mit 46 Prozent. Insgesamt zählen bereits 48 Prozent der User zu den Abonnenten von Podcasts, wobei die Mehrheit sich auf wenige Angebote konzentriert: 35 Prozent haben ein bis zwei Podcasts abonniert, bei 26 Prozent sind es drei bis vier.

Smart Speaker sind 82 Prozent der Befragten bereits bekannt und 15 Prozent nutzen sie schon. Ein weiteres Drittel kann sich eine Nutzung in naher oder ferner Zukunft vorstellen, 52 Prozent allerdings gar nicht. Die Mehrheit der User steht den Smart Speakern damit noch skeptisch gegenüber – sei es, weil sie die Technik noch nicht für ausgereift genug halten, Befürchtungen über unerwünschte „Mithörer“ oder grundsätzliche Datenschutz-Bedenken haben. Die Early Adopter der Smart Speaker haben allerdings Spaß an der Benutzung (64 Prozent) und wünschen sich, dass zukünftig noch mehr Geräte darüber ausgesteuert werden können (71 Prozent).

Social Media: Nutzung ja, aber durchaus kritisch

Der Bezug von aktuellen Nachrichten ist ein wichtiger Treiber bei der mobilen Internetnutzung über das Smartphone, wobei die mobilen User bei der Auswahl der Nachrichtenquelle durchaus kritisch sind: So sehen 63 Prozent Soziale Netzwerke als besonders anfällig dafür an, gezielt als Plattform zur Verbreitung von Fake News genutzt zu werden. In der Folge vertrauen 72 Prozent Informationen aus journalistischen Medienangeboten eher als Social Media.

Insgesamt gehen 53 Prozent der User mobil ins Internet, um Social Media Angebote zu nutzen – allen voran WhatsApp (93%), gefolgt von Facebook (65%), Instagram (43%) und YouTube (38%, jeweils (sehr) häufige Nutzung). Vor allem die unter 30-Jährigen sind in Social Media sehr aktiv, wobei ihre Präferenz neben WhatsApp mittlerweile verstärkt bei Instagram (2017: 55%, 2018: 70%) liegt, während die Facebook-Nutzung im Vergleich zum Vorjahr von 71 Prozent auf nunmehr 56 Prozent deutlich zurückgegangen ist – sicherlich auch eine Folge des Datenskandals rund um Cambridge Analytica.

Mein Personal Shopper: Das Smartphone als persönlicher Einkaufsberater

Darüber hinaus ist das Smartphone nach wie vor ein wichtiger Begleiter vorm und beim Einkauf: Für 44 Prozent ist es die als erstes genutzte Informationsquelle zu Produkten und Dienstleistungen, 27 Prozent nutzen vor Ort ihr Smartphone für weitere Informationen über interessante Produkte im Geschäft und 26 Prozent vergleichen direkt im Geschäft die Preise mit Hilfe ihres Smartphones.

Die kompletten Studienergebnisse stehen unter https://www.gujmedia.de/media-research/digital-studien/mobile-360-grad-studie/ als PDF zum Download zur Verfügung.

Studiensteckbrief
Grundlage für die G+J e|MS Mobile 360° Studie ist eine Panel-Befragung im G+J medientrend, bei der insgesamt 1.141 Personen im Juni 2018 zu ihrer mobilen Internetnutzung befragt wurden. Grundgesamtheit waren Smartphone-Nutzer, die zudem auch Tablet-PC-Nutzer sein konnten. Die Verteilung der Panelisten entspricht nach Geschlecht und Alter der AGOF digital facts und ist damit repräsentativ für die deutschen Smartphone-Nutzer.

Für Rückfragen:
Carola Holtermann                                                                                                     
Marktkommunikation G+J e|MS                                                                                                           
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